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Start LVM2

LVM2

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LVM2 unter Linux Debian Etch/Lenny einrichten:

Paket installieren

apt-get install lvm2

Der Typ einer mit pvcreate Initialisierten Partition sollte 0x8e bzw. Linux LVM sein, da es sonst zu Problemen mit der Erkennung der PV's kommt.

Mit cfdisk ist das einfach zu ändern.

cfdisk /dev/sda

Dann die Partition  mit den Pfeiltasten auswählen und gehen Sie auf "Typ". Sie sehen jetzt eine Auflistung der Dateisystemtypen. Geben Sie 8E ein (Linux LVM).

Um die Änderungen zu speichern, wählen Sie "Schreib." aus. Jetzt wird die Partitionstabelle neu geschrieben.

Physical Volume inizialisieren

Als erstes inizialisieren wir z.B. die Partition /dev/cciss/c0d1p1 als ein "physical volume". Mit dem Befehl "fdisk -l" kann man sich alle verfügbaren Festplatten-Devices und Partitionen anzeigen lassen. Man kann eine ganze Platte oder auch nur Partitionen als ein Physical Volume inizialisieren. In vielen Fällen gibt es z.B. /dev/sda. Das wäre die erste gesamte Festplatte. Die Partitionen (/dev/sda1 oder /dev/sdb6) werden mit Ziffern nach dem Device Namen angegeben. Weitere Informationen zu Partitionen erhalten Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Partition_(Festplatte)

pvcreate /dev/cciss/c0d1p1
Physical volume "/dev/cciss/c0d1p1" successfully created

Sollen noch weitere Devices oder Partitionen hinzugefügt werden, erfolgt dieses auf die gleiche Art und Weise wie eben beschrieben.
Man kann sich die inizialisierten Devices und Partitionen mit "pvscan" anzeigen lassen.

Volume Group erstellen

 Als nächstes wird eine "volume group" erstellt:

vgcreate vg00 /dev/cciss/c0d1p1
Volume group "vg00" successfully created

Man kann die Volume Group erweitern mit folgendem Befehl:

Bsp: vgextend vg00 /dev/hdb1

Mit "vgscan" kann man sich die Volume Groups anzeigen lassen:

vgscan
Reading all physical volumes.  This may take a while...
Found volume group "vg00" using metadata type lvm2

Mit "vgdisplay -v" erhält man detaillierte Informationen

LVM-Kerneltreiber laden

modprobe dm-mod

Für das automatische laden des Modules muß es in die /etc/modules eingtragen werden.
 echo "dm-mod" >> /etc/modules

Volume anlegen

Anlegen von einem Volume mit dem Namen volume1


lvcreate -n volume1 --size 50g vg00
Logical volume "volume1" created


Mit lvdisplay kann man sich die logischen Laufwerke ansehen.

lvdisplay
  --- Logical volume ---
 LV Name                /dev/vg00/volume1

VG Name                vg00
  LV UUID                WDDsXU-8kkA-Goal-EjT0-Wo0G-N4nM-O1gPT9
  LV Write Access        read/write
  LV Status              available
  # open                 2
  LV Size                50,00 GB
  Current LE             12800
  Segments               1
  Allocation             inherit
  Read ahead sectors     auto
  - currently set to     256
  Block device           254:0

Filesystem anlegen

In diesem Beispiel wird ein xfs Filesystem erzeugt. Man kann aber auch andere Filesysteme anlegen, wie z.B. ext3 oder reiserfs. Jedes Filesystem bietet unterschiedliche Vorteile. Je nach Einsatzzweck wird die Wahl unterschiedlich ausfallen.

 aptitude install xfsprogs
 mkfs.xfs /dev/vg00/volume1

 

Volume mounten

cd /
mkdir volume1


Eintrag in der /etc/fstab vornehmen

 /dev/vg00/volume1  /volume1   xfs     defaults         0      2

Noch ein abschließendes Wort. Sie müssen im Umgang mit Festplatten Devices und Partitionen sicher sein. Ansonsten kann es zu Datenverlust kommen. Für eventuelle Schäden übernehme ich keine Haftung.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 05. Mai 2009 um 22:02 Uhr  

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